Herzlichen willkommen beim Tennisclub Höchst!

Die Tennisanlage des TC Höchst liegt im Rheindelta – ruhig und umgeben von Bäumen. Auf insgesamt sechs Plätzen kann von Mai bis Oktober gespielt werden. Nach dem Spiel kann man den Abend gemütlich im Clubheim ausklingen lassen.

Gastspieler sind herzlich willkommen! Die Gästekarte kostet Euro 16,– pro Platz und Stunde. Diese ist während der Öffnungszeiten im Clubheim zu kaufen oder ausserhalb dieser in den Briefkasten zu werfen.

Tennishalle

Egal bei welchem Wetter und zu welcher Jahreszeit – bei uns kann immer gespielt werden. Mit dem Online Buchungssystem kann jeder kurzfristig buchen und spielen.

Die Halle steht allen Mitgliedern und Gästen zur Verfügung. Durch das Online Buchungssystem kann bequem vom Handy oder PC gebucht werden. Die Registrierung und Buchung ist unter tennis04.at möglich.

Die Halle verfügt über drei Plätze (blauer Teppich mit Granulat).

Weitere Information findet Ihr unter der Rubrik Halle.

Komm – sei dabei! Wir freuen uns über jedes neue Mitglied!

Bei Fragen kannst du dich gerne an den Vorstand wenden.

Anmeldung Mitgliedschaft

1 + 6 = ?

Mitgliedsbeiträge

Vollmitglieder € 155,–

Ehepaare € 260,–

Jugendliche von 16 bis 17,9  Jahre & Studenten € 70,–

Jugendliche von 14 bis 15,9 Jahre € 50,–

Kinder & Jugendliche bis 13,9 Jahre € 35,–

Passivmitgliedschaft € 25,–

Stand: 30. März 2018

JAMES WHITE – HEAD COACH TC Höchst

James White, LTA Level 4  – qualifizierter Trainer aus England, hat über 15 Jahre Erfahrung als Tennislehrer in Clubs und Akademien in Europa, Australien und Asien gesammelt. Er arbeitet gerne mit allen Spielern, von Anfängern bis zu aufstrebenden Profis. James freut sich darauf, Euch auf dem Platz zu treffen und Euch dabei zu helfen, euer Spiel auf das nächste Level zu bringen. Selbstverständlich spricht James perfekt Deutsch und versteht auch Dialekt!

Geschichte des TC Höchst

Es war im Jahre 1973, als von der Idee bis zur Gründung des Tennisclubs gerade einmal mehr als zwei Monate vergingen. Die Tennisinteressierten waren eifrig und innerhalb kürzester Zeit ist ein komplettes Konzept entstanden, welches dann sofort in die Tat umgesetzt wurde. Ein herzliches Dankeschön an DI Heinrich Jochum und Günther Dellanoi.

Am 21. August 1973 trafen sich einige Tennisinteressierte bei Dr. Peter Weber, um über die Gründung eines Tennisclubs zu beraten. Es waren dies Oswald Brunner, Dipl. Ing. Heini Jochum, Wilfried Obermayr, Werner Schmid, Dr. Peter Weber, Bertl Widmer und Prof. Willi Wurzer. Schon bei der zweiten Zusammenkunft schlossen sich diesem Proponentenkomitee Gunnar Alge sowie Ing. Alfred Grass und Hubert Grass an.

Der Tennissport entwickelte sich damals von einem sogenannten “Elitesport“ zu einem Volkssport, und so wollten wir auch im Rheindelta die Möglichkeit schaffen, Tennis zu spielen.

Die Hauptprobleme waren für uns natürlich die Beschaffung des Areals und die Finanzierung. Da die Gemeinde Höchst kein eigenes geeignetes Grundstück zur Verfügung hatte, machten wir uns selbst auf die Suche und fanden es im „Nollen“ am Alten Rhein, das sich im Besitz des Bundes befindet. So war es notwendig, die Verhandlungen mit dem zuständigen Ministerium in Wien zu führen, wobei wir durch das Landeswasserbauamt in Bregenz sehr unterstützt wurden.

Bei der Finanzierung war uns klar, dass wir auf die Hilfe der Gemeinden des Rheindeltas und der Firmen Julius Blum und Alfred Grass angewiesen waren. Bei Bürgermeister Franz Grabherr und Gemeindesekretär Otto Humpeler stießen wir auf großes Entgegenkommen, und auch die Firmen Blum und Grass sicherten uns Zuschüsse und Kredite zu.

So konnten wir zur Gründungsversammlung des TC Rheindelta am 30. Nov. 1973 ins Gasthaus Linde einladen. Die Versammlung genehmigte die vorgeschlagenen Statuten, die geplante Finanzierung, die Situierung der Tennisplätze im „Nollen“ und wählte folgenden Vorstand:

Obmann: Prof. Willi Wurzer
Obmannstellvertreter: Dr. Peter Weber
Schriftführer: Werner Schmid
Kassier: Oswald Brunner
Spielwart: Gunnar Alge
Jugendwart: Wilfried Obermayr
Zeugwart: Arno Hollenstein
Beiräte: Ing. Alfred Grass jun. & Bertl Widmer
Leiter des Bauausschusses: Dipl. Ing Heini Jochum

Da alle Verhandlungen mit den Behörden sehr zügig verliefen und auch die Bauarbeiten der Firma Stärk aus Linz nach Terminplan erfolgten, konnten wir unsere Tennisanlage mit vier Plätzen am 1. Mai 1974 in Anwesenheit von Landeshauptmann Dr. Herbert Kessler eröffnen.

Nicht nur wir Mitglieder waren von der Anlage begeistert, auch die Presse fand anerkennende Worte:

„1 Mill. Schilling für eine ideale Sportstätte. In Rekordzeit von knapp zwei Monaten entstand im Nollen eine Tennisanlage, um die der TC Rheindelta zu beneiden ist; zwischen Höchst und Gaißau, direkt am Ufer des Alten Rheins und durch Auwäldchen von Verkehr und Wind abgeschirmt. Der Standort hätte nicht günstiger gewählt werden können. Die wunderschöne Lage des Tennisareals lädt geradezu zu einem Besuch ein.“ ( VN vom 3. Mai 1974)

Natürlich gehören zu einer Tennisanlage auch sanitäre Einrichtungen. Für ein Clubheim fehlten uns die finanziellen Mittel, und so waren wir sehr dankbar, dass uns die Firma I +R Schertler zwei Container mit Umkleidekabinen und Duschen für zwei Jahre kostenlos zur Verfügung stellte, die wir bei den jetzigen Parkplätzen aufstellten.

Wir hatten nun unsere Tennisanlage und bereits 150 Mitglieder. So konnten wir uns jetzt der Betreuung unserer neuen Mitglieder widmen. Ganz besonders war uns die Förderung der Jugend ein starkes Anliegen, natürlich auch mit Unterstützung und im Interesse der Gemeinde.

Aber auch den Damen wollten wir die Schwellenangst vor dem Tennissport nehmen. So heißt es in einem Protokoll vom 24.10.1974: „Es haben sich ca. 10 erfahrene Tennisspieler unseres Clubs bereit erklärt, den Damen eine Stunde wöchentlich als Tennispartner zur Verfügung zu stehen“.

Bei Schlechtwetter und im Winter konnten wir auch in der damaligen Mehrzweckhalle (heute Rheinauhalle) Tennis spielen, wobei den einzelnen Sportvereinen nur bestimmte Zeiten zugewiesen werden konnten.

Von Jahr zu Jahr stieg die Mitgliederzahl unseres Clubs, so dass wir einen weiteren Ausbau planen mussten. 1977 errichteten wir in Eigenregie unter der Leitung von Dipl. Ing. Heini Jochum zusätzlich zwei Tennisplätze und bauten nach den Plänen von Baumeister Gerhard Brunner unser Clubheim.

Damit entsprach unsere Tennisanlage allen Anforderungen. Die Grundlage für einen erfolgreichen Tennissport und ein angenehmes Clubleben für viele Jahre war gegeben. Dies hielten die bisherigen Funktionäre für den richtigen Zeitpunkt zurückzutreten und auf der Jahreshauptversammlung am 24.11 1977 Neuwahlen zu beantragen. Mag. Willi Wurzer und Dipl. Ing. Heini Jochum wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Zum neuen Obmann wurde Dipl. Kfm. Hubert Herran (1977-1981) gewählt, ihm folgten Oswald Brunner (1981-1983), Dipl. Ing. Heini Jochum (1983-2004), Gerhard Knauder (2004-2014) und Reinhard Wüschner seit 2014.

Die Entwicklung unseres Clubs war überaus erfolgreich: Die Mitgliederzahl stieg von 150 (1973) auf 441 Mitglieder im Jahr 1992.

Durch diese positive Entwicklung wurde der Ruf nach einer Ausübung des Tennissports auch im Winter immer größer. So entschlossen wir uns schließlich in einer außerordentlichen Generalversammlung vom 3. Juli 1993, nach Prüfung mehrerer Varianten eine eigene 3-Platz Tennishalle zu errichten.

Bereits auf der folgenden Jahreshauptversammlung im November 1993 konnte Obmann Dipl. Ing. Heini Jochum 20 Jahre nach Gründung des Clubs feststellen: „Wir sind glückliche Besitzer einer Tennishalle“.

Damit war der TC Rheindelta neben dem ESV Feldkirch der einzige Tennisclub im Lande, der eine Tennishalle besaß. Möglich wurde dies durch die wohlwollende Unterstützung der Gemeinde Höchst, insbesondere durch die des Bürgermeisters Ing. Werner Schneider, des Landes Vorarlberg, der Firma Julius Blum, der Gemeinden Fußach und Gaißau und der Raiffeisenbank Höchst.

Ohne Übertreibung können wir sagen, dass unsere Tennishalle eine der schönsten im Lande ist. Kein Wunder, dass sie eine gute Auslastung aufweist. Darüber hinaus bewährt sie sich in der Förderung der Jugend: So werden jeden Winter etwa 50 bis 60 Jugendliche von unserer Trainerin Diana Moskova unterrichtet.

Die Zahl der Mitglieder stieg im Jahr 1995 auf 481, das ist mehr als das Dreifache seit der Gründung des Tennisclubs. Das 1977 errichtete Clubheim wurde zu klein und entsprach nicht mehr den Anforderungen. So beschloss die Jahreshauptversammlung 1997, das Clubheim gründlich zu sanieren und zu erweitern. Die Fertigstellung erfolgte 1998, rechtzeitig für die von unserem Verein übernommene Durchführung der Senioren-Landesmeisterschaft.

Die Jahreshauptversammlung entschied sich 1997 auch für eine Namensänderung des TC Rheindelta auf TC Höchst, da in Fußach ein eigener Tennisclub gegründet wurde. Die Zahl der Mitglieder ist ab 1996 zurückgegangen und seit 2004 auf unter 300 gefallen.

1999 wurden unsere Tennisplätze auch von dem Jahrhundert-Hochwasser nicht verschont Das Wasser des Alten Rheins stieg in dessen Vorland so stark, dass die Tennisplätze ca. 40 cm und der Parkplatz über 60 cm überschwemmt wurden.

Sportliche Erfolge
Unsere erste Herrenmannschaft spielte in den Jahren 1991 und 1992 erstmals in der höchsten Gruppe A der Mannschaftsmeisterschaft desVorarlberger Tennisverbandes (VTV). Später wieder im Jahr 2008 und 2009.

Unsere Damenmannschaft spielte erstmals von 1992 bis 1997 in der Gruppe A der Vorarlberger Mannschaftsmeisterschaft, dann wieder ab dem Jahr 2006 bis 2009.

Weitere Erfolge unserer Mannschaften blieben nicht aus – speziell unsere Damenmannschaft Damen 40+ war sensationell erfolgreich: 999 bis 2005 Meistertitel der Damen 40+ des VTV, mit Ausnahme des Jahres 2003, wo diese Mannschaft in der Staatsliga spielte. 2006 spielte sie wieder in der Staatsliga und von 2007 bis 2009 wiederum Mannschaftsmeister der Damen 50+.

Bei Hallenstaatsmeisterschaften im Einzel 40+ erreichten Inge Siutz 2000 und Carmen Huber 2002 und 2003 jeweils den 3. Platz. Carmen Huber wurde auch noch im Doppel 2008 Vizestaatsmeisterin. Auch unsere Herrenmannschaft 55+ war 2009 erfolgreich und wurde Landesmeister. Aber auch unsere Einzelspieler waren auf Landes- und Bundesebene sehr erfolgreich.

Neben den VTV – Meisterschaften finden vereinsintern verschiedene Turniere und Meisterschaften statt. So das Juxturnier , die Vereismeisterschaft und der Sommercup. Auch mit den Tennisvereinen des Hofsteigs wird jedes Jahr ein Freundschaftsturnier ausgetragen, an dem vorwiegend die besten SpielerInnen der Vereine von Hard, Lauterach, Wolfurt, Schwarzach und Höchst teilnehmen.

Für junge Tennisinteressierte findet auch jedes Jahr ein Sommercamp von einer Woche anfangs der Ferien und im August ein Schnuppertag für Schüler im Rahmen der Sport- und Spielwochen der Gemeinde Höchst unter Leitung unserer langjährigen Trainerin Diana Moskova statt.

Auch für das leibliche Wohl und die Zufriedenheit der Mitglieder und der Gäste wurde in unserem Sommerclubheim und später ab 1993 auch im Clubheim in der Halle mit viel Können gesorgt. Die für diesen Dienst besonders zu erwähnenden Frauen sind Frau Grätzner von 1980-1989, Frau Maria Stöckl von 1991 – 2003 und derzeit Frau Michaela Helbok unter Mithilfe von Carmen Huber ab 2008. Von den Herren sind diesbezüglich auch Herr Andreas Puskac und Herr Christoph Huber als Wirte für jeweils gut 2 Jahre zu erwähnen.

Neben den Ehrenmitgliedern Prof. Willi Wurzer und Dipl. Ing. Heini Jochum wurden für ihre 15-jährige verdienstvolle Tätigkeit im Vorstand des Vereines folgende Mitglieder ausgezeichnet: Gunnar Alge, Günter Dellanoi, Manfred Gehrer, Gerhard Knauder, Rudolf Tschohl. Für über 10 jährige Tätigkeit wurden Carmen Huber, Dkfm. Hubert Herran und Josef Spechtenhauser geehrt.

Termine 2019

7. September | Saisonabschluss & Finale VM

30. September | Start Hallensaison

November | Jahreshauptversammlung

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